Zwei junge Unternehmen haben es unter die Top 8 der Bewerber für die hubitation Startup Week geschafft. In ihren Bewerbungen haben sie gezeigt, wie KI und Roboter das Arbeiten der Zukunft positiv beeinflussen. Hier stellen wir Euch die beiden Finalisten vor!

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15. Juli 2019

EVANA und UiPath schaffen es mit künstlicher Intelligenz (KI) und Robotern zur Startup Week

Die Software der EVANA AG strukturiert große Datenmengen für die Immobilienwirtschaft

Für die Finalrunde und damit für die Startup Week im September hat sich auch das Frankfurter Startup EVANA AG qualifiziert. Die EVANA AG ist darauf spezialisiert, Prozesse und Datenströme in der Immobilienwirtschaft zu optimieren. Gerade bei großen Bestandshaltern laufen täglich viele Daten auf, die mit dem Gebäude, mit den Mietern oder mit dem Eigentümer verbunden sind. Die Daten fallen in ganz unterschiedlichen Prozessen an. Repariert ein Handwerker die Haustüre, dann betrifft das Mieter, Eigentümer und Gebäude. EVANA synchronisiert diese Daten innerhalb des Unternehmens und stellt allen Beteiligten die relevanten Informationen zur Verfügung. Dazu setzt das Startup auf künstliche Intelligenz und Algorithmen. Die Buchhaltung kann die Forderung des Handwerkers begleichen oder der Eigentümer sieht, was in seine Immobilie investiert wurde.

2015 gründete Peter Moog das Unternehmen, denn er hat erkannt, wie wenig strukturiert Prozesse und Daten seinerzeit in der Branche waren. Das motivierte den studierten Informatiker besonders. Mit Sascha Donner fand er nach kurzer Zeit einen ebenso passionierten wie engagierten Mitstreiter. Gemeinsam entwickelten sie die Software und das Unternehmen.

Ein großer Coup gelang der EVANA AG 2018, als sie die Patrizia AG als Investor gewannen. Die Patrizia AG aus Augsburg verwaltet Immobilienvermögen im Wert von über 41 Mrd. Euro.

 

Die Roboter von UiPath reduzieren monotone Arbeitsschritte

Auch UiPath hat es in die Finalrunde und damit unter die Top 8 geschafft. Geholfen haben dem Team von UiPath besonders ihre einfach anwendbaren Roboter. Diese entwickelt UiPath, um Unternehmen zu helfen, monotone und wiederkehrende Arbeitsschritte zu automatisieren. Mitarbeiter können anhand einer leicht zu bedienenden Benutzeroberfläche eigenständig Abläufe automatisieren. Dazu stellen sie per Drag and Drop die einzelnen Schritte zusammen und bauen sich so ihren eigenen kleinen Roboter. Dieser übernimmt künftig regelmäßig wiederkehrende Aufgaben. Das alles ist für die Nutzer möglich, ohne dass sie selbst programmieren können müssen.

 

UiPath zeigt damit, dass neue digitale Angebote das Arbeiten der Zukunft und unsere Arbeitsabläufe stark beeinflussen können. Mitarbeiter zu entlasten, neue Freiräume zu schaffen und Prozesse zu automatisieren, ist Teil von NewWork. Mit diesem Ansatz hat das Unternehmen die Neugierde von hubitation geweckt und bei unserer Startup Week wird sich zeigen, ob und wie wir gemeinsam mit hubitation und der Wohnungswirtschaft die nächsten Schritte in Richtung NewWork gehen werden.