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15. März 2019

Gründerideen und die Wohnungswirtschaft: Dr. Thomas Hain will über Lösungen sprechen

Dr. Thomas Hain ist seit 2013 leitender Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW). Der gelernte Immobilienkaufmann hat nach seiner Ausbildung Volkswirtschaft studiert und anschließend seinen Weg in die Immobilienwirtschaft eingeschlagen. Mittlerweile kennt er die Szene seit vielen Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven.
In der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt verantwortet er die sogenannten Back-Office-Bereiche und sorgt dafür, dass die über 700 Mitarbeiter einen guten Job machen können. Sein Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung des Unternehmens. Hier stellt sich Dr. Thomas Hain insbesondere die Frage: Wie kann die NHW auch in Zukunft ein attraktiver Auftrags- bzw. Arbeitgeber und vor allem ein begehrter Vermieter sein?

 

Mit dem kritischen Blick auf Prozesse macht Dr. Thomas Hain die NHW für die Zukunft fit

Um als Unternehmen attraktiv und der Zukunft zugewandt zu bleiben, schaut Dr. Thomas Hain auf Abläufe in der Unternehmensgruppe. Dabei hinterfragt er Prozesse und sucht nach Möglichkeiten etablierte Abläufe und Strukturen durch neue Technologien effizienter, schneller und nutzerfreundlicher zu machen. Die so eingesparten Ressourcen nutzt er, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Potential sieht Dr. Thomas Hain diesbezüglich in dem Geschäftsfeld Mieterstrom.

Das Thema eignet sich seiner Vorstellung nach dazu Mieter bei der Energiewende einzubinden, vor Ort Strom zu erzeugen und zu vermarkten.

 

Wie die Kooperation mit der Grande Dame der Wohnungswirtschaft gelingt

Fresh Energy ist eines der StartUps bzw. jungen Gründungen, mit denen die NHW zusammenarbeitet. Wenn beide Welten, also über 95 Jahre Erfahrungen der NHW und JungunternehmerInnen zusammenfinden, dann wünscht sich Dr. Thomas Hain, dass über Lösungen gesprochen wird.

Wird die Idee des StartUps überzeugend vorgestellt, passt sie zur NHW und brennen die GründerInnen für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung, dann rennen sie bei Dr. Thomas Hain offene Türen ein. Dann sieht er auch viel Potential von den jungen UnternehmerInnen zu lernen. Besonders beeindruckt ist er von der Mentalität einfach mal Dinge auszuprobieren, ohne zuvor lange Projektsteckbriefe oder Lastenhefte zu formulieren. Die Fehlerkultur von StartUps begeistert den Volkswirt ebenso wie der Fokus der jungen GründerInnen auf ihre Kunden.

 

Das Prinzip einer Partnerschaft: Geben und nehmen

Wichtig ist Dr. Hain eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Mit dem Accelerator gibt die NHW jungen Gründern die Chance durch eine motivierte Mannschaft, passionierte KollegenInnen und ein belastbares Netzwerk zu profitieren. Durch die Erfahrungen und die persönlichen Fähigkeiten jedes Einzelnen und der Geschäftsführung können GründerInnen ihre Idee gemeinsam mit hubitation weiterentwickeln.

Auch das Unternehmen NHW profitiert in der Zusammenarbeit. Für Dr. Hain sind hier besonders die Impulse, Methoden und Vorgehensweisen der StartUps wertvolle Inspiration.

Dr. Thomas Hain diskutiert auf der hubitation-Veranstaltung Pizza, Pints & Politics mit Frankfurter BürgerInnen über das Wohnen der Zukunft.

 

Mit Blick auf den anstehenden ersten Geburtstag des Accelerator hubitation hat Dr. Thomas Hain uns. drei Fragen beantwortet:

Welche Erwartungen haben Sie an den Accelerator hubitation?

Der Accelerator soll uns helfen in einen Austausch mit jungen Unternehmen zu kommen. Durch hubitation wird die NHW nahbarer und von Gründern als Partner überhaupt erst wahrgenommen.
Am liebsten möchte ich von innovativen Ideen für die Wohnungswirtschaft überrascht werden. Ich hoffe, dass sich dieser frische Wind auf die NHW überträgt.

 

Wie können die Kunden der NHW von hubitation profitieren?

Wir werden die Bedürfnisse unserer Kunden noch stärker in den Fokus rücken, um diesen das Leben zu erleichtern. Unsere Kunden profitieren von hubitation durch neue Services auf die wir zum Beispiel durch die Teilnehmer unseres Acceleratorprogramms aufmerksam wurden. Unsere Digitalisierungsstrategie zielt darauf ab, die NHW für die Zukunft gut aufzustellen, so dass wir nach wie vor ein nachhaltig agierendes Unternehmen sein können – und ein zuverlässiger Partner für unsere Mieter.

 

Was wünschen Sie dem Acceleratorprogramm hubitation für die nächsten Jahre?

Ich wünsche hubitation für die nächsten Jahre, dass unser Accelerator seinen Bekanntheitsgrad noch weiter steigern kann, um zukünftig auch international auf Ideensuche gehen zu können. Auch hoffe ich, dass das Team hinter hubitation weiter so motiviert an der Umsetzung seiner Ideen arbeitet. Die Veranstaltungen rund um hubitation gehören mittlerweile zu meinen liebsten Terminen.
Deswegen freue ich mich, wenn sich möglichst viele motivierte, junge Gründer bis zum 31. Mai 2019 auf unser diesjähriges Acceleratorprogramm auf der Webseite von hubitation bewerben. Nutzt die Chance und macht gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mehr aus Eurer Idee. Wir freuen uns auf ein gemeinsames Pilotprojekt!