Die Finalisten für die Startupweek 2020 - Wir stellen Euch die ersten fünf Startups vor.
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
17. Juli 2020

Mit diesen Ideen starten fünf Finalisten in die Startup Week 2020

Letzte Woche haben wir die zehn Finalisten unseres Contests bekanntgeben. Jetzt freuen wir uns, Euch fünf genauer vorzustellen. Die Jury hat sich für diese fünf entschieden, weil ihre Ideen, ihre Ansätze Herausforderungen zu lösen und ihre Art Neugierde zu wecken insgesamt überzeugt haben. Eine kurze Beschreibung gibt Euch einen Eindruck.

Archilyse: Wenn Architektur und künstliche Intelligenz zusammentreffen

2017 hat Matthias Standfest Archilyse als Spin-Off der ETH Zürich gegründet. Gemeinsam mit Roman Schneider möchte Matthias Architektur- und Immobilienqualität messbar und vergleichbar machen. Auf der Basis von Grundrissen entwickelt das PropTech 3D BIM-Modelle. Diese Modelle analysiert eine Künstliche Intelligenz. Als Ergebnis erhält der Archilyse-Kunde objektive Kennziffern. So werden Immobilien vergleichbarer. Ein Mehrwert, der besonders für ein Wohnungsunternehmen wie die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) hilfreich ist. Wenn die NHW Immobilien in Frankfurt, Kelsterbach, Kassel oder Marburg vergleichen möchte, braucht es einheitliche Standards. 

Wo liegen welche Daten? Unique Object Identifier weiß es.

Rund um eine Immobilie entstehen viele Daten. Angefangen von Bauzeichnungen, über die verbauten Materialien bis hin zum Energieverbrauch oder Kontaktdaten des Dachdeckers. Ganz oft liegen diese Daten in Datensilos und können abteilungsübergreifend kaum genutzt werden. Das Netzwerk um FIBREE hat sich mit dem Produkt Unique Object Identifier (UOI) diesem Problem gestellt. 

Alle wichtigen Daten so zu organisieren, dass sie ständig aktuell sind, immer auffindbar und zugänglich, ist das Ziel von UOI. Dabei ist der Anspruch, dass sie dynamisch mit dem Gebäude synchron sind. Wird also eine neue Badewanne eingebaut, dann sind bestenfalls schon mit der Beauftragung alle Details zum Produkt in dem Datensatz der entsprechenden Immobilie.

Ob die Blockchain-Technologie auch für die die unterschiedlichen Geschäftsbereiche der NHW, die in einen solchen Fall eingebunden sind, einen Mehrwert liefern kann, wird sich in der Startup Week herausstellen.

Robotic Eyes macht den Ist-Soll Abgleich auf der Baustelle zum Kinderspiel

Die mobile Augmented-Reality App von Robotic Eyes hilft einem Wohnungsunternehmen beispielsweise, auf der Baustelle effizienter zu entscheiden. Über die App werden dem Anwender auf der Baustelle zum Beispiel gezeigt, wie Leitungen verlaufen. So kann ein Monteur in Windeseile entscheiden, wo er bohrt.

Entwickelt haben diese Anwendung die Gründer von Robotic Exes im Jahr 2014. Damals durfte Gründer Dr. Wolfgang Walcher als einer von ganz wenigen mit der VR-Brille HoloLens von Microsoft experimentieren. Schnell war ihm klar, welche vielfältigen Anwendungsfälle es für diese Technologie es gibt. Die NHW ist schon jetzt aufgeregt, in welche Richtung sich das Pilotprojekt entwickelt, das wir gemeinsam mit Robotic Eyes während der Startup Week aufsetzen.

Holz ist pures Leben, auch purelivin genannt

Effizient und umweltfreundlich. Diese beiden Wörter werden bei purelivin großgeschrieben. Das österreichische Startup verbindet modulare Bauweise mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Dadurch erreicht purelivin neben enormen Bauzeitverkürzungen auch besonders klimapositive Effekte. Die erbauten Häuser haben eine konstant hohe und verlässliche Qualität und können sogar recycelt werden, indem man sie rückbaut. Das ist ein Ansatz, der besonders gut zu den Nachhaltigkeitszielen der NHW passt. Jetzt wollen wir gemeinsam herausfinden, wie wir Effizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz in den Neubau von Wohnraum einbringen können. Bei der Startup Week 2020 werden wir es erfahren.

Schon erledigt – Spiri.Bo verwandelt Kundenservice in ein Erlebnis

Das Startup Spiri.Bo tritt zur Startup Week an, um gemeinsam mit unserer Sparringspartnerin den Begriff Mieterservice neu zu definieren. Die Anwendung des Hamburger Unternehmens vereint alle technischen Raffinessen, die Kundenservice zu einem Erlebnis machen. Über das Smartphone kann der Mieter Mängel melden, den Chatbot Lisa befragen oder zusätzliche Serviceangebote buchen. Formulare und Schadensanzeigen können so direkt digital ausgefüllt und übermittelt werden. Zudem ist Lisa technisch und sprachlich sehr begabt. Sie beherrscht mehrere Sprachen fließend. Insbesondere bei international vielfältigen MieterInnen ist Lisa eine wahre Bereicherung. Wie Spiri.Bo uns künftig unterstützen kann, erarbeiten wir während der Startup Week.

Nun dürft Ihr auf die kommende Woche gespannt sein, wenn wir Euch die weiteren fünf Finalisten näher vorstellen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin